Projekt "Restaurierung Bahnhof Dresden-Gittersee"

Projektbeschreibung

Einleitung

Der Bahnhof Dresden-Gittersee wurde 1907 im Zuge der Umwandlung der Hänichener Kohlezweigbahn in die Windbergbahn errichtet und am 21.12.1907 eingeweiht. Die Station war zunächst für den Personenverkehr bedeutsam, gehörten doch gleich mehrere Dörfer zum Einzugsgebiet.

Skizze des Empfangsgebäudes Dresden-Gittersee

Die dramatische Veränderung der kleinen ländlich geprägten Station begann erst nach dem zweiten Weltkrieg, als man nicht nur direkt neben dem Bahngelände ein neues Bergwerk errichtete sondern auch feststellte, dass die geförderte Kohle uranhaltig war. Mit der Übernahme durch die Wismut änderte sich das Bild total. Nach der Einstellung des Personenverkehrs (1957) dominierte der schwere Güterverkehr bei dem in Spitzenzeiten bis zu 440 Wagen täglich den Bahnhof erreichten. Dementsprechend änderten sich die Gleisanlagen des Bahnhofs aber auch sein komplettes Aussehen wurde das eines Industriebahnhofs. Es grenzt schon an ein kleines Wunder, dass das kleine hölzerne Empfangsgebäude diese Zeiten am Rande des Bahnhofs überstand. Erst 1980 wurden die Anlagen der Windbergbahn unter Denkmalschutz gestellt. Wenn auch dieser Denkmalschutz nicht an allen Stellen der Windberbahn geachtet wurde, stellte er doch auch mit eine Basis dar, dass die ebenfalls 1980 gegründete Arbeitsgemeinschaft Windbergbahn im DMV der DDR den Bahnhof als Objekt übernehmen und betreuen konnte.

Eine erste Rekonstruktion in den 1980er Jahren

Viel Liebe, Tatkraft und noch mehr Arbeit haben die Gründungsmitglieder - aus denen später der Windbergbahn e.V. hervorging, in die Sanierung des Gebäudes gesteckt, bis es Mitte der 1980er Jahre wieder in altem Glanz erstrahlte. Doch das ist nun auch schon wieder fast 30 Jahre her. Diese 30 Jahre sind, wie man deutlich sehen kann, nicht spurlos am Gebäude vorübergegangen. So ist der Wunsch nach einer neuen Sanierung schon einige Jahre präsent und es wurden schon einige Anläufe dazu unternommen.

Vor einigen Jahren wurde die Spendenaktion "Ein Brett für Gittersee" gestartet. Diese Aktion verlief aus verschiedenen Gründen nicht so, wie zunächst gedacht. Obwohl einige Spenden eingingen, kam kein Betrag zustande, der für einen Beginn der Sanierung ausreichte und aufgrund zahlreicher anderer Aufgaben bekam das Objekt nicht die notwendige Aufmerksamkeit.

2014 - Ein neuer Anfang

Das 7. Gitterseer Bahnhofsfest soll den Auftakt für den Neustart der Spendenaktion markieren. Den Slogan der Spendenaktion werden wir beibehalten, dabei aber klarer informieren, worum es uns eigentlich geht. Im Rahmen der Viorbereitungen wurden einige erste kleine Erhaltungsmaßnahmen am Gebäude realisiert, die einerseits symbolisieren sollen, dass es uns mit den Sanierungsplänen ernst ist und die andererseits auch einen Testcharakter z.B. bei der farblichen Gestaltung aufweisen.

In der ersten Phase der Rekonstruktion des Gebäudes steht die Einwerbung finanzieller Mittel mit Hilfe der Spendenaktion im Vordergrund. Begleitend dazu soll eine Dokumentation über die Geschichte des Bahnhofs Gittersee im Allgemeinen und des Empfangsgebäudes im Speziellen erfolgen. In diesem Rahmen wird vor allem auch die Auswertung von Quellen, das Studium historischer Dokumente und weitere Forschungsarbeit stehen. Damit sollen noch nicht hinreichend geklärte Punkte (u.a. auch in der farblichen Gestaltung) erörtert werden.

Spendenaktion "Ein Brett für Gittersee"

In knapp 3 Jahren gibt es wiederum gleich mehrere Jubiläen rund um diese Bahnstrecke zu feiern. Neben dem 160. Jahrestags der Betriebsaufnahme können wir vor allem auch den 110. Jahrestag der Umwandlung in eine öffentliche Eisenbahn und damit auch den 110. Geburtstag des Bahnhofs Dresden-Gittersee feiern. Genau das wollen wir mit einem mustergültig rekonstruierten Empfangsgebäude und zugehörigen Bahnanlagen auch tun.

Damit dies möglich wird, benötigen wir Ihre Unterstützung. Unser Empfangsgebäude besteht äußerlich aus 179 langen und 297 kürzeren Brettern. Jedes dieser Bretter können Sie zu einem symbolischen Preis "kaufen" oder genauer eine Patenschaft dafür übernehmen. Wenn wir für alle Bretter des Gebäudes auf diese Weise Paten finden, dann können wir das Gebäude professionell und denkmalgerecht rekonstruieren, so dass es zum 110. Geburtstag in neuem Glanz erstrahlt.

Der symbolische Preis für ein langes Brett beträgt 100,- € und für ein kurzes Brett 50,- €. Als Dankeschön für Ihre Spende bekommen Sie eine Urkunde mit der genauen Markierung des von Ihnen erworbenen Brettes. Diese Information wird auf Wunsch auch im Internet, in einer geplanten Broschüre sowie im Rahmen der Projektdokumentation vor Ort veröffentlicht. Da die neue Bebretterung im Rahmen der Konstruktion sich geringfügig verändern kann, ist die Vergabe des konkreten Brettes erst im Rahmen der Rekonstruktion möglich. Markierungen von  vergebenen Brettern erfolgen im Vorlauf nur schematisch zur Anzeige des Projektfortschritts.

Gern können Sie natürlich auch andere Beträge für diese Aktion spenden. Nutzen Sie aktuell bitte unser Kontaktformular, falls Sie für dieses Projekt spenden möchten. Vielen Dank!

Unser Spendenkonto für "Ein Brett für Gittersee"

Wenn auch Sie dieses Projekt mit einer Spende unterstützen möchten, dann überweisen Sie diese bitte auf folgendes Spendenkonto unter Angabe des Projektnamens "BRETT FÜR GITTERSEE":

Ostsächsische Sparkasse Dresden
IBAN: DE53 8505 0300 3120 1420 84
BIC: OSDDDE81XXX

Aktueller Spendenstand

Hinweis: Diese alphabetische Auflistung ist möglicherweise noch nicht vollständig. Wir überarbeiten gerade unsere Projektseiten, damit wir alle Spender hier auflisten können.

Spender Betrag
FDP hilft e.V.800,- €
Frank und Birgit Braun, Koblenz50,- €

Details zum Spendenstand



In der folgenden grafischen Darstellung werden entsprechend des Spendeneingangs nach und nach die Bretter eingefärbt. Wenn das gesamte Gebäude eingefärbt ist, ist das Spendenziel erreicht.


Vorderansicht des Gebäudes (Bahnsteigseite)


Seitenansicht des Gebäudes


Rückansicht (Straßenseite) des Gebäudes

Aktuelle Neuigkeiten zum Projekt

Projektleiter

Für Fragen zum Projekt steht Ihnen unser Projektleiter zur Verfügung.

Michael Topf +49 177 8307001 Kontaktformular


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